19.07.2023 - Tag 1 in Mexiko
9:00 aufstehen. Duschen, Zähneputzen. Anziehen.
Kaum gehe ich aus dem klimatisierten Zimmer trifft mich eine Wand aus hoher Luftfeuchtigkeit & Wärme. Es ist heiß. Ich schwitze.
9:30 Frühstück im Hostel: "Quesedia" (Käse in Teigfladen) mit pikanter Soße. Dazu einen Papaya-Saft.
10:30 Max aus Deutschland kennengelernt. Laufe mit Max Richtung Stadtmitte. Uns verbindet, das unsere Haut sich wenig begeistert von Sonne zeigt. Daher erstmal Sonnenschutz auflegen.
Max ist 31, unverheiratet, Abteilungsleiter in einem Online-Versand. Er will 3 Monate lang reisen.
Wir laufen vorbei an endlosen Hotelanlagen. Ich erschrecke mich hin und wieder weil im Gras neben dem Fußweg ein Leguan flüchtet.
12:00 Bier trinken am Fährenhafen zur "Isla mujeres" (Fraueninsel)
14:00 Wasserflasche und mexikanische SIM-Karte kaufen.
15:00 Tacos mit Schweifleisch essen im Einkaufszentrum "Puerta Marina Cancun" (Hafen von Cancun).
17:00 Bus Richtung Stadtmitte. Nach dem wir bereits 8 km gelaufen sind. 12 Pesos kostet die Fahrt. Der Busfahrer sagt uns, wo unser Ausstieg ist.
Dort angekommen reihen sich gefühlt 20 mal der selbe Laden mit Touristischen Souvenirs an einander. Wir vermuten, der Busfahrer hat hier Bekannte, die an unserem Anwesenheit potentiell verdienen können. Vor jedem Laden versuchen die InhaberInnen uns in selbigen zu locken: teils mit Angeboten, wie: einen Tequilla aufs Haus. Wir antworten: "No gracias." (Nein, Danke)
17:30 "Candado" = spanisch für Vorhängeschloss (für den Schrank im Hostelzimmer) kaufen. Der Laden, wo es das gibt, heißt genauso. Dort gibt es zu dem noch Werkzeuge und Baumaterialien.
Die Straßen sind hier nicht für Fußgänger gemacht: 40cm hohe Bordsteine, teilweise keine Fußwege, oder wenn dann nur sehr schmal.
18:00 Bus zurück zum Hostel. Wir haben es geschafft mit Hand heben den Bus anzuhalten. Während der Bus uns mitgenommen hat. und weiter an Haltestellen vorbei fährt, sehe ich mindestens 3 mal, dass Wartende die Hand heben und der Busfahrer trotzdem weiter fährt. Seltsam.
18:3 Blog schreiben im Hostelbett.
19:00 Daniel aus USA kennen gelernt.
20:00 Wasser und Snacks kaufen.
Mir ist aufgefallen, dass die meisten Mexikaner etwas fülliger sind. Das könnte an der Auswahl der Nahrungsmittel liegen. Obst und Gemüse finde ich bisher in den Supermärkten eher selten. Selbst in den Restaurants sind Gerichte mit Gemüse wenig zu finden. Dafür übergroße Fleischportionen.
20:30 Live-Musik im Hostel zur Rocknacht hören und sehen.
21:00 Oli aus England kennen gelernt. Bier trinken. Kicker gespielt.
Oli ist 40, reist seit 1 Jahr durch Lateinamerika, ist von Beruf Zoologe und spezialisiert auf Wildkatzen. Er hat in den letzten Monaten einige in Natura aus nächster Nähe gesehen: Jaguar, Puma, Ozelot. Mutig.
22:00 Paco aus Mexiko-Stadt kennengelernt. Kicker gespielt. Bier getrunken.
Paco ist 50, Elektriker, unverheiratet, hat einen 14 Jahre alten Sohn.
00:00 Daniel hat heute Geburtstag. Ich gratuliere ihm. Er will feiern gehen. Ich sage ihm, dass wir das ein andern mal gern machen können. Er sagt, er ist die nächsten 3 Wochen in "Playa del Carmen". Ich sage ihm, dass ich ab Freitag auch dort bin.
01:00 Die Hostelbar schließt. Ich gehe ins Bett.
Nicht, dass du zurückkommst und aussiehst wie ein kleines Michelin-Männchen 😀... hoffentlich findet sich in Zulunft ein wenig mehr Obst und Gemüse auf deiner Reise 😉.
AntwortenLöschen