15.08.2023 - Tag 27
Dienstag
8:00 Wecker.
Maria schreibt mir auf bumble.
Zähne putzen. Toilettengang. Tagesrucksack packen.
8:30 Cenote-Tour bezahlen.
Durch die Straßen zum Mercado laufen. Schaufenster.
9:00 Essen: "Salbutles", vegetarisch. Trinken: "Jugo Tornja".
10:00 Treffen zur Cenote-Tour.
Laufen zum Collectivo-Bahnhof.
Reisegruppe:
1 Mexikanischer Führer Aurelio
5 Deutsche: Louisa, Miriam, Hannes & ich.
2 Franzosen: Morgan, Gabriel.
1 Schweizer: Dave/ David
5 Mexikanerinnen: ich weiß nur noch das eine Mere heißt.
11:00 Collectivo nach Homun.
Die Deutschen sind laut aber herzlich.
Miriam (meine selbsternannten Beauftragte für Soziale Netzwerke) erstellt mir auf ihrem Handy einen Instagram Account. Ich verstehe zwar nicht, warum der Schwaben-Gäng das so wichtig ist, lasse mich aber darauf ein.
12:00 Homun.
Weiter geht's mit Tuc-Tucs - motorisierten Rikschas. Ich steige bei Mere (über 50) und ihrer noch älteren Freundin ein. Wir sitzen uns gegegüber, Wurzeln rum und tauschen Handynummern aus.
12:20 Chalecos (Schwimmwesten) anziehen.
Mit Handy Date mit Maria aus und in Merida vereinbaren.
12:40 Cenote 1: runde Höhle mit einem Loch in der Mitte zur Oberfläche, durch dass das Licht herein scheint. An der Decke hängen Fledermäuse. Vereinzelt fliegen sie kreisend durch die Höhle.
Gruppenfoto.
13:50 Cenote 2: Sprung aus 6m habe ich nicht gemacht, weil ich es mir kurz vor meinem Rückflug mit meinem Ohr nicht verscherzen möchte.
14:50 Cenote 3: Regen in der Höhle.
Fäden hängen von den Höhlenwänden: ob das Würmer sind die mit Spinnfäden ihre Beute fangen?
15:40 Schwimmwesten abgeben. Auf das Essen warten.
Mere will weitere Fotos mit mir darauf.
Gruppenfoto.
Mere tanzt mit mir.
Essen. Fajita. Trinken: Reissyrup mit Wasser.
Ich loge mich zum ersten Mal auf meinem Instagram-Account ein.
17:00 Rückfahrt im Collectivo.
Auf Hannes Mütze unterschreiben.
18:35 Ankunft in Merida.
Abschied von den Deutschen. Sie reisen weiter nach Valladolid.
18:45 Laufen zum Hostel. Ponk: Ich habe eine Platzwunde am Kopf. Bin gegen ein Metallgitter an einer Hauswand gelaufen. Tut kurz weh. Blutet. Abtupfen. Meine Schweiz-Französischen Freunde bieten mir Desinfektionsmittel an.
19:00 Hostel. Der Salsa-Kurs startet ohne uns.
Zimmer. Den anderen wurden Sachen geklaut: 2 paar Schuhe, 1 Kulturbeutel.
Duschen. Umziehen.
Verwirrter französischer Jugendlicher in unserem Zimmer. Die Mexikanerin aus meinem Zimmer führt den Jungen (ca 18 Jahre alt) zu mir. Ich führe ihn zu meinen Freunden, die französisch sprechen. Sie verstehen den Jungen auch nicht. Seine Freunde kommen und führen ihn weg.
Kurze Warnung an die Holländerin, dass Sachen aus dem Zimmer entwendet wurden.
20:00 Burgerparty im Hostel. Für 70 Pesos gibt es ein ordentliches Teil.
Um es uns richtig gut gehen zu lassen kaufen wir im Supermarkt 3 Blocks entfernt Bier ein.
22:30 Maria schreibt mir, dass ich mich bereit machen kann.
22:45 Plan A: Wein kaufen: die Supermärkte dürfen Alkohol nur bis 22:00 verkaufen. Mist, hab ich nicht dran gedacht.
Plan B: in Bars/Restaurants verschlossene Flasche kaufen. In der 2. Bar klappt es: französischer Rotwein: 650 Pesos.
Über Taxi-App Taxi bestellen. 70 Pesos. Die App hat einen alten Standort von mir übermittelt. Zurück rennen. Der Fahrer ruft an. Er spricht mit mir auf Englisch. Wir finden uns. Er fährt mich zu Marias Adresse.
23:20 Klopfen. Maria stellt mich sich als Fernanda vor. Sie ist einen Kopf kleiner als ich, hat einen sehr atletischen Körper.
Sie bietet mir Schokolade und Marihuana an. Die Schokolade nehme ich.
Wein trinken.
(Maria) Fernanda ist 33, kommt aus & wohnt in Merida, arbeitet als Lehrerin für Spanisch, studiert darstellende Kunst und ist als Schauspielerin im Theater aktiv.
23:50 Rührei mit Knoblauch, Tortillas und Salsa.
Im Bett essen. Maria Fernanda füttert mich.
0:20 Kuscheln.
2:00 Schlafen.
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