Donnerstag, 10. August 2023

Was ich in Mexiko über mich selbst lerne

Momente teilen
Allein Reisen macht Spaß. Mit Menschen, die mit einem von Freude bis Leid alles teilen, macht das Reisen noch mehr Spaß.

Entscheiden 
Ein Plan ist gut. Viele Pläne sind schön und gut. Planänderungen sind herausfordernd. Am Ende zählt, dass ich mich für das zu entscheiden, was sich gut anfühlt. Das zu bemerken ist für mich schon schwer genug.

Zur Ruhe kommen
Ich reise & habe Urlaub. Das heißt neue Eindrücke sammeln & Erholung irgendwie miteinander in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Zum Ende meiner 4 Wochen in Mexiko, gönne ich mir daher etwas Ruhe bei Emma in Guadalajara.

Vorurteile und Gefahren einschätzen
Ich merke, dass ich Vorstellungen von den Dingen habe die mich umgeben, die mir begegnen. Menschen, bei denen ich bestimmte Erwartungen habe. Anderen geht es wohl ähnlich.
Das fällt mir z.B. auf, wenn Emma & seine Mitbewohner mir empfehlen bestimmte Straßen oder Stadtteile zu meiden, da sie entweder schlechte Erfahrungen gemacht haben oder von etwas gefährlichem gehört haben.
Nicht immer kann ich das so einfach erfragen (Sprachbarriere).
Ob sich Vorurteile bestätigen oder nicht, hängt von der Situation und meiner Einstellung zu den Dingen ab.
Bis jetzt fahre ich mit meiner offenen Art gut.
Die Warnung, anderen nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken, steht gleichzeitig im Raum. Es kann bei anderen Interessen (Vorurteile) wecken, die für mich zum Nachsehen führen können.
Mir fällt es schwer das umzusetzen.

Sprachbarriere und Verständnisschwierigkeiten
Emma ist sehr rücksichtsvoll & geduldig mit mir.
Da sind wir uns ähnlich.
Und gleichzeitig haben wir beide unsere Grenzen.
Ich würde mich gern verständlich ausdrücken. Aber mir fehlen buchstäblich die Worte. Das nervt mich.
Bei anderen fällt mir auf, dass es ihnen unterschiedlich gelingt, sich auf meine langsame Sprech- & Verständnis-Geschwindigkeit einzustellen.

Gefühle
Gefühle haben, erkennen, zeigen und auf Gefühle von anderen reagieren, ist ein Thema, was mich schon seit langem beschäftigt.
Dabei spielt der Kopf als scheinbarer Schiedsrichter eine regulative Rolle, die häufig in Zustände führt, die von dem abweichen, was ich als hilfreich bezeichnen würde.
Emotionen zu zulassen & sich zu fragen, was der jeweige Gemütszustand mir sagen möchte, ist mein Ziel. Ich warte darauf, dass mir Unterschiede deutlicher auffallen. Ich kleinen Schritten gelingt mir das schon. Dafür brauche ich entsprechend Aufmerksamkeit: zum einen für das was in mir los ist und für das, was mich umgibt.
 

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